In Bauprojekten, im Anlagenbau und in Forschungs- und Entwicklungsprojekten kommt es immer wieder zu Änderungen des Projektauftrages. Dies kann den Inhalt betreffen, den Zeitrahmen oder das Budget. Die Mittel, diese Änderungen - und damit eventuelle Nachforderungen - mit allen vertraglichen und kaufmännischen Konsequenzen in den Griff zu bekommen, liefert das Claimmanagement.

Auf der gesetzlichen Grundlage analysieren wir die technischen, vertraglichen, kaufmännischen Risiken und die Terminrisiken des Projektes und stellen darüber die Werklohnforderungen unserer Kunden nachprüfbar zusammen.

Wir berechnen

  • Nachträge
  • Mehr- oder Verlängerungskosten
  • Beschleunigungs- und Verzögerungskosten
  • Kosten für Stundenlohnarbeiten usw.

Oftmals kommt es zu diesen Nachtragsforderungen, weil Änderungen oder zusätzliche Leistungen ohne vorherigen schriftlichen Auftrag ausgeführt und kein Preis dafür vereinbart wurde. Hier können wir sie in der Nach-Kalkulation unterstützen. Weiter unterstützen wir bei der Formulierung der Forderungen und führen entweder stellvertretend oder gemeinsam mit unserem Auftraggeber die Verhandlungen mit dem Projektverantwortlichen. Unser Ziel ist es dabei immer, einvernehmliche und gütliche Lösungen zu erreichen. Wir setzen hierzu gezielt auf Konfliktlösungsstrategien und Ansätze aus dem systemischen Coaching.

Sind die Fronten so verhärtet, dass eine außergerichtliche Vereinbarung nicht mehr möglich ist, prüfen wir mit einem Juristen die Risiken einer gerichtlichen Geltendmachung der Ansprüche. Seit 1996 ist es uns aber immer gelungen, die Ansprüche unserer Kunden außergerichtlich durchzusetzen.