"Qualität ist, wenn der Kunde zurückkommt und nicht das Produkt"

Unternehmen leben von zufriedenen Kunden. Die Qualität der Produkte und die Art der Beziehung zu den Kunden waren immer schon Faktoren für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dem Kunden Qualität zu bieten, bedeutet, seine Erwartungen optimal zu erfüllen. Qualität entsteht nicht zufällig, sie entsteht, wenn der Wunsch der Kunden richtig erkannt und umgesetzt wird. Qualität ist das Ergebnis einer geplanten und systematischen Vorgehensweise. Um diese Systematik umsetzen zu können, sind klar geregelte und transparente Organisationsstrukturen erforderlich.

Realisierung von Qualität

Ein Werkzeug, um diesen Anspruch zu realisieren und eine kundenorientierte Unternehmenskultur zu schaffen ist die ISO 9001. Sie bietet die Anleitungen, Verbesserungen in der Qualität zu erreichen im wesentlichen an zwei Stellen im Unternehmen

  • Verbesserung bei der Ermittlung der Kundenanforderungen und
  • Verbesserung bei denjenigen Geschäftsprozessen, die die Realisierung des Produktes beeinflussen

 

Kundenorientierung

 

Die Norm stellt die Werkzeuge zur Verfügung, Qualität bereits bei der Entwicklung, Produktion und Herstellung zu sichern anstatt teuer nachbessern zu müssen, weil fehlerhafte Produkte erst bei der Endkontrolle oder beim Kunden gefunden werden.

Gute Gründe ...

für die Einführung eines prozessorientierten Qualitätsmanagementsystems

  • transparente Betriebsabläufe - Sie erhalten Klarheit über den Unternehmensaufbau und die Unternehmensabläufe. Sie werden neu durchdacht, systematisch auf ein Vierbesserungspotenzial untersucht und beschrieben.
  • Kosteneinsparungen - ergeben sich aus verbesserter Arbeitsqualität und verringertem Ausschuss sowie mit dem sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen.
  • systematische Ermittlung von Vierbesserungspotenzial - "wo gehobelt wird fallen Späne" und dort, wo Menschen arbeiten passieren eben Fehler. Diese Fehler bieten gerade in innovativen Prozessen die Chance, aus ihnen zu lernen und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen.
Der Weg zum prozessorientierten Qualitätsmanagement-System
  • Verbesserungen sichern - einmal erreichte Verbesserungen werden durch das Qualitätsmanagementsystem gesichert, indem diese als "übliche Vorgehensweise" im Unternehmen beschreiben werden. So wird ein "Abrutschen" in alte Vorgehensmuster verhindert.
  • niedrigere Kosten durch bessere Qualität - die Qualität wird bereits im Entstehungsprozess gesichert. Dies hat zwei Vorteile: Zum einen entsteht weniger Ausschuss durch reproduzierbare Vorgänge, zum anderen werden Fehler frühzeitig erkannt, nicht erst in der Endkontrolle
  • Führungsinstrument - Qualitätsmanagement kann durch die klaren und messbaren Zielsetzungen als Führungsinstrument eingesetzt werden. Darüber hinaus bietet es die Chance, unternehmenseigenes Know How zu erfassen und zu sichern

Optimieren mit einem Qualitätsmanagementsystem

Die ISO 9001 ist nicht nur der Zertifizierungsstempel auf Ihrer Korrespondenz. Richtig aufgebaut und angewandt ist sie ein Managementinstrument, mit dem Sie nachhaltig Verbesserungen in Ihrer Organisation erzielen können wie beispielsweise die

  • Regelung wiederkehrender Arbeitsabläufe
  • Festlegung der Verantwortung
  • Sicherstellung der Qualität von Informationen an interne und externe Schnittstellen
  • Sicherung der Qualität in jedem einzelnen Arbeitsschritt


Die Idee hinter der Norm ISO 9001:

Gute Arbeitsqualität wird durch gute Organisation der Arbeitsabläufe gesichert.

Wenn Sie sich näher mit der Norm beschäftigen wird zweierlei deutlich:

  1. Der Weg ist das Ziel - nicht die Qualität wird einer Norm unterworfen, sondern der Weg hin zur Qualität. Man könnte auch von Prozessmanagement sprechen, anstatt von Qualitätsmanagement oder noch besser von prozessorientiertem Qualitätsmanagement. Die Norm stellt drei Forderungen auf, die klar beantwortet und dokumentiert werden müssen
    • Was soll erreicht werden?
    • Wie soll es erreicht werden?
    • Wie wird es sichergestellt?
    Die Norm gibt damit einen Rahmen vor, innerhalb dessen Sie sich bewegen können und den Sie ausfüllen müssen. Sie erhalten kein System über gestülpt, sondern entscheiden über den individuellen Weg Ihres Unternehmens zu mehr Qualität
  2. Die technische Perspektive - die Elemente der Norm sind technisch ausgerichtet. Der Bezug zur Arbeit im Unternehmen ist anfangs nicht zu erkennen und auch nicht vorgegeben. Sie sind dadurch gefordert, die Norm auf Ihr Unternehmen und dessen Abläufe abzustimmen und für Ihre konkreten Anforderungen auszuarbeiten sowie umzusetzen.