Jedes Unternehmen betreibt Management. Wieso gibt es dann in Unternehmen mit mehreren Zertifizierungen mehrere „Management-Handbücher“? Mehrere Handbücher bedeutet, das Unternehmen arbeitet nach mehreren Managementregeln. Da die Managementnormen prozessorientierte Beschreibungen der Handlungsweisen vorschreiben, bedeutet dies auch, dass es beim Einsatz von mehreren Handbücher mehrere Prozesse zu gleichen Geschäftsvorgängen mit unterschiedlicher Beschreibung gibt. Die ist ein teurer Managementansatz.

Prozesslandschaft

Ressourcenoptimiert und kostengünstig: Pro Geschäftsvorgang gibt es nur einen Geschäftsprozess, in dem für alle Mitarbeiter die Regeln festgehalten sind, wie der Geschäftsvorgang zu bearbeiten ist. Damit kann das Unternehmen Methoden und Instrumente schaffen, um die Anforderungen für Qualität, Umwelt, Arbeitssicherheit und weitere Manage­ment­normen, aber auch für gesetzliche Anforderungen wie z.B. Datenschutz in einer einheitlichen Struktur zusammenzufassen. Dies ist eine Grundvoraussetzung, um  Corporate Governance aufzubauen und nachhaltiges Handeln zu implementieren.

Die Normen ISO 9001 und ISO 14001 sind 2015 überarbeitet veröffentlicht wurden und alle Zertifizierungen ab September 2018 nur nur noch nach den neuen Fassungen anerkannt werden, ist es Zeit, eine Überarbeitung des Managementhandbuchs durchzuführen. Dabei sollten die einzelnen Anforderungen in einem integrierten Managementhandbuch (IMS) zusammengefasst werden.