Informationssicherheit bedeutet, dass durch technische und organisatorische Maßnahmen die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Datenbeständen  gewährleistet werden. Eine Zertifizierung mit der ISO 27001 schafft die Grundlage die Informationssicherheit im Unternehmen deutlich zu steigern.

Um dies zu erreichen, werden Risiken identifiziert, bewertet und anschließend Maßnahmen erarbeitet, um die Risiken zu minimieren. Dazu beschreibt die ISO 27001, was eine Organisation sicherstellen muss, um die eigenen Aktivitäten im Bereich Datensicherheit steuern zu können. Zudem sind 114 Controls aufgeführt, die ein Unternehmen mindestens umsetzen muss, um eine hohes Maß an IT-Sicherheit gewährleisten zu können.

Wer sein Unternehmen in Richtung Industrie 4.0 weiterentwickeln möchte und dabei auch verstärkt mobile Endgeräte einsetzt, sollte über eine Verbesserung seiner Datensicherheit nachdenken und eine freiwillige Zertifizierung gemäß ISO 27001 anstreben.

Datensicherheit ist eine Voraussetzung für effektiven Datenschutz. Dementsprechend ist in der DSGVO der Nachweis eines funktionierenden Datenschutz-Managementsystems u.a. mit Hilfe eine Zertifizierung nach der ISO 27001 zulässig. Ein Grund mehr, sich mit dieser Zertifizierung zu beschäftigen.

Das IT-Sicherheitsgesetz ist am 25.07.2015 in Kraft getreten. Demnach müssen Unternehmen aus den Sektoren Energie, Informationstechnik und Telekommunikation sowie Wasser und Ernährung gemäß KRITIS-Verordnung vom 22.04.2016 und Unternehmen aus den Sektoren Finanzen, Transport und Verkehr sowie Gesundheit gemäß KRITIS-Verordnung vom 21.07.2017 jeweils 2 Jahre nach in Krafttreten der Verordnungen ihr IT-Sicherheitssystem gemäß ISO 27001 zertifiziert haben, sofern sie die in den Verordnungen genannten Schwellwerte überschreiten.